Ziegel

Abdrücke der linken Hand eines römischen Zieglers. (Ring-, Mittel- und Zeigefinger), 2. Jhd. n. Chr, kein Legionsstempel erkennbar, FO Köln-Kalk

Ersterwähnung und Namensableitung

In einer Schenkungsurkunde überschrieb Erzbischof Heribert von Köln im Jahre 1003 der neugegründeten Abtei Deutz zahlreiche Pfründen, so unter anderem die Pfarrkirche Deutz mit dem ihr aus den umliegenden Höfen Deutz, Kalk, Vingst, Poll, Rolshoven und Westhoven zustehenden Zehnten.[5] Die Ortsbezeichnung Villa Kalka oder Calke, wie der Ort in einer anderen Urkunde genannt wurde, leitet sich vermutlich von dem mittelhochdeutschen Wort Kolk ab, denn das Hofgut (lateinisch: villa) lag am Rande einer feuchten Niederung. Eine zweite Deutung vermutet den Baustoff Kalk als Namensgeber. Es könnte sein, dass die Römer während des Baus der Colonia Claudia Ara Agrippinensium das Gebiet als Lagerplatz für Kalk benutzt haben, der in den Kalksteinbrüchen auf heutigem Bergisch Gladbacher Gebiet abgebaut wurde.

17x10,8x3 cm, aus Ton gebrannt

mit Fingern eine Verzierung, was durchaus normal war

siehe Ziegel